Freitag, 9. Dezember 2011

Ganz großes Kino...

ist ja die Star Wars Saga. Auch wenn man die Prequels nicht so toll finden sollte: es gibt einen Grund, sich alle Teile nochmal komplett anzuschauen. Und zwar einen hervorragenden und höchst amüsanten Blogeintrag (auf Englisch) auf einem mir bisher unbekannten Blog namens Vestal Morons.

The outrageous but bizarrely supportable thesis statement that I lay before you is this: the Star Wars saga symbolizes the history of Vatican II.  For those unschooled in the ways of Star Wars and recent Church History, this may not interest you … or will just be incoherent.  But without further ado, let me start at the beginning, a long time ago, in an Ecumenical Council far, far away …
Kann man problemlos lesen, wenn man das Zweite Vatikanische Konzil toll findet, aber sowohl mit dem, was oft draus gemacht wurde, als auch mit Teilen der Tradiszene so seine Probleme hat...

Viel Spaß. Wer leicht zu amüsieren ist sollte beim Lesen nichts trinken.

Sonntag, 27. November 2011

Maria durch ein Dornwald ging...

ist eines der schönsten Lieder überhaupt, meiner Meinung nach. Gerade eben habe ich gelernt, daß es nicht nur die bekannten drei Strophen gibt, sondern auch eine ältere, sieben Strophen umfassende Version von 1850. Und  dann gibt es da noch diese wunderbare elektrische Version, gefunden auf youtube.

Einen gesegneten 1. Advent allerseits!


Sonntag, 20. November 2011

Kardinal Meisner im Interview

Ein, nein, DAS Interview mit Kardinal Meisner, geführt von Paul Badde für Welt am Sonntag zur Causa Weltbild, findet sich auf welt.de

Sehr gefreut hat mich die klare Aussage des Kardinals, der für eine radikale Trennung von Weltbild plädiert, und zwar erstens, weil der dort vertriebene (und bei der 50%igen Tochter selbst hergestellte) Schund und unkatholische Inhalt nicht akzeptabel ist, und außerdem, und das kam in der bisherigen Debatte meiner Meinung nach zu kurz,

" Zweitens ist es für uns Bischöfe nicht angemessen, Unternehmer eines Großunternehmens mit Milliardenumsätzen und über 6000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sein. Das ist mit dem Bild eines katholischen Bischofs nicht vereinbar."
Richtig. Unternehmerische Betätigung wäre eigentlich Job der Laien. Die Bischofskonferenz kann und soll dafür sorgen, daß beispielsweise Enzykliken und anderes, was glaubensrelevant (!) ist, zu einem kostendeckenden Preis verfügbar sind (ohne dadurch privaten Verlagen die Möglichkeit zu nehmen, die ebenfalls drucken zu lassen, idealerweise.)

Bei dem, was man über Weltbild so alles bestellen kann und was bei Droemer-Knaur so alles hergestellt wird, kann man sich eigentlich nur eine mutige, eindeutige Entscheidung der Bischöfe wünschen. Alternativ dann eben doch die Tempelreinigung.

Freitag, 18. November 2011

Subtile Meinungsmache

Gerade wollte ich nur schnell mal die aktuelle Weltlage checken und habe dafür die Überschriften bei welt.de überflogen. Und dann traf mich fast der Schlag. "Sinai-Wüste: Das blutige Geschäft mit Organen vor Israels Grenze". 

Worum es geht? Offenbar leben auf der Sinai-Halbinsel zahlreiche Flüchtlinge aus Afrika, die viel Geld an Schlepper gezahlt haben, um nach Israel zu gelangen, um dort ein besseres Leben zu haben. Viele schaffen es nicht und bleiben auf dem Sinai hängen und geraten dort in die Hände krimineller Beduinen, die den Flüchtlingen anbieten, gegen eine weitere horrende Zahlung dafür zu sorgen, daß sie ihr Ziel doch noch erreichen. Das Geld haben die Flüchtlinge natürlich nicht, das haben sie ja schon den Schleppern gegeben. Als Alternative wird dann ein Deal mit einigen kriminellen Ärzten aus Kairo angeboten: Organe gegen Hilfe beim Grenzübertritt. Die Ärzte kommen, entnehmen unter primitiven Bedingungen die Organe, flicken die Flüchtlinge notdürftigst wieder zusammen und lassen sie liegen. Die Überlebenschancen kann man sich ausrechnen.

Ja, der Sinai grenzt an Israel. So gesehen ist die Überschrift korrekt. Allerdings wird so der Eindruck erweckt, Israel wäre dafür verantwortlich. Und das ist es nicht. Besonders ärgerlich ist eine solche Überschrift, weil damit angespielt wird auf die moderne Form der Ritualmordlegenden früherer Zeiten: den Vorwurf, Israelis/ Juden würden gezielt Nichtjuden/Muslime ausschlachten. Ein bekanntes filmisches Beispiel dafür ist der Film "Zahras blaue Augen", dessen propagandistische Absicht natürlich recht leicht durchschaubar ist, oder auch Filme aus der Kinofimreihe "Tal der Wölfe".


Noch ein peinlicher Fehler: im Artikel wird Bezug genommen auf einen Artikel in der Zeit. Dort wurde der Chef eines Tocherunternehmens einer israelischen Krankenversicherung zitiert, der den Schwarzmarktwert von Organen schätzt. Er heißt Alfred Rosenfeld. Einem Leserkommentar von "tradewind12" kann man entnehmen, daß er zunächst unter dem Namen Alfred Rosenberg zitiert wird. Das wurde dann offenbar korrigiert, ohne den in solchen Fällen eigentlich angebrachten Hinweis am Ende des Artikels, daß sich in einer früheren Fassung bedauerlicherweise ein Fehler eingeschlichen hätte... Der Verschreiber ist sehr peinlich, böse Absicht würde ich da nicht unterstellen wollen. Aber die Sache mit der Überschrift, die hat dann doch ein G'schmäckle.

Donnerstag, 17. November 2011

Experimentierfeld Küche: aus 2 mach 1 und herbstlicher Restekuchen

Ganz am Anfang habe ich ja mal Rezepte angekündigt. Heute gibts endlich mal welche. Wobei die eher so "ungefähr" sind und zum frei- nach- Schnauze- kochen einladen sollen. So koche ich meistens, und heute habe ich erfreut festgestellt, daß man sogar improvisiert backen kann.

Das erste Rezept ist ein etwas ungewöhnlicher Salat. Da gab es ein Rezept, eigentlich sogar derer zwei, die ich einfach miteinander kombiniert habe. Also, aus 2 mach 1.

Sauerkrautsalat mit Rote Beete
ca 500g Sauerkraut
2-3 Rote Beete (frisch, gekocht geht notfalls auch)
1 1/2 bis zwei Äpfel (müssen nicht taufrisch sein)
1-2 Zwiebeln, je nach Größe
1/2 Bund Schnittlauch (oder entsprechende Menge TK oder gefriergetrockneten Schnittlauch)

Salz, Pfeffer, Öl, Zucker, Zitronensaft, Muskatnuß, Meerettich

Rote Beete schälen und raspeln (Achtung, färbt- Textilien schützen, direkt danach Hände waschen oder Handschuhe tragen) und mit dem Sauerkraut in einer Schüssel mischen. Äpfel würfeln, Zwiebel in kleine Würfel schneiden und ebenso wie den Schnittlauch zum Sauerkraut-Rote Beete-Mix geben. Einen Schwapps Öl dazu, mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Zucker hinzufügen. Zitronensaft dazugeben (ein paar Spritzer), nach Geschmack etwas Muskatnuß. Mit Meerettich abschmecken (waren 3TL). Eventuell kann man auch Kümmel dazugeben. Am Besten vor dem Essen eine Stunde ziehen lassen.

Schmeckt super zu Schnitzel und Kartoffelknödeln, oder einfach so als Salat.

Improvisierter Restekuchen ohne Ei (schönen Namen dafür ausdenken, je nachdem, woraus genau er besteht)


Vom Frühstück war noch ca. eine 3/4 Tasse Porridge übrig (mit Wasser und Milch gekochte Haferflocken, dezent gezuckert). Wegwerfen wollte ich es nicht, aber gegen Mittag war das Zeug schon ziemlich pappig. Also habe ich es in eine Schüssel umgefüllt, Zeugs dazu gekippt und Kuchen gebacken. Die Mengen sind natürlich variabel.

Rest Porridge, Müsli oder Haferflocken mit Milch
dazugeben: Milch, Mehl, Backpulver, Zucker, Fett (Butaris, neutrales Öl, Margarine oder  Butter).

Miteinander verrühren, bis der Teig eine Konsistenz hat, der man zutraut, zu Kuchen werden zu können. In eine geeignete gefettete Form. Ich habe dem Teig noch einen

Hauch Zimt hinzugefügt, denn ich hatte noch ein paar Äpfel, die ihre besten Tage schon hinter sich haben und nen Rest Marzipan.
Marzipan in Streifen auf den Teig,
Äpfel in Spalten drauf, etwas
Zucker und Zimt und
nen Hauch Butter/Margarine/Butaris auf die Äpfel, nebst einigen übrigen Krümeln Marzipan.

Kann auch mit anderem Obst gebacken werden. Und wenn man noch ein Ei loswerden muß- rein damit, dann ist es halt ein improvisierter Restekuchen mit Ei.

Auf 3/4 Tasse Porridgerest kam 1/2 Päckchen Backpulver, den Rest habe ich ehrlich gesagt nur nach Gefühl gemacht. Gebacken in einer kleinen Auflaufform, waren zwei große Stücke, man hätte auch vier kleine machen können

Im vorgeheizten Ofen bei 175° backen, bis die Äpfel und der Teig oben golden sind und die Stäbchenprobe erfolgreich ist (hängt von der Menge und dem Ofen ab, bei der Variante ohne Ei ist es aber auch nicht tragisch, wenn er nicht ganz hundertprozentig durchgebacken ist), ich hab Ober- und Unterhitze genommen und trotz Miniform fast 50 Minuten gebacken- aber ich hab auch so einen fürchterlich schlecht isolierten Miniofen.

War lecker. Fand Phil auch :-)

Das Essen wurde natürlich auch fotografiert, und natürlich finde ich jetzt das Kabel nicht, um die Bilder von der Kamera auf den Rechner und dann ins Internet zu befördern. Ich hoffe, ich kann sie in den nächsten 48h noch nachliefern.

Viel Spaß beim Experimentieren in der Küche und guten Appetit!

Freitag, 11. November 2011

Schöne neue Welt

Einige, fast schon willkürlich zusammengewürfelte Meldungen der letzten Zeit lassen in mir den Eindruck zurück, daß wir praktisch schon mitten in einer der düsteren Dystopien leben, welche von der Literatur so hervorgebracht wurden. Die entsprechenden Schriftsteller sind offenbar leider weniger phantasiebegabt als vielmehr mit einem ausgesprochen guten Riecher für sich schon zaghaft andeutende Entwicklungen gesegnet. Tötungen von Menschen, die früher eine Euthanasie gewünscht haben, zum fraglichen Zeitpunkt aber nicht mehr in der Lage sind, diesen Wunsch zu bestätigen oder zu verneinen, weil sie mittlerweile schwer dement sind, sind etwas, woran man sich nicht gewöhnen darf. Glücklicherweise konnte Walter Jens sich noch soweit verständlich machen, daß von den Angehörigen sein -zu gesunden Zeiten formulierter- Wille ignoriert wurde. Das berühmte "bitte nicht totmachen" hat Jens davor bewahrt, Opfer seiner eigenen Patientenverfügung zu werden.

In Wales überlegt man, das Nichtvorliegen eines Veto künftig als Zustimmung zur Organentnahme zu werten (ähnliche Überlegungen kennt man ja schon aus anderen Ländern, Wales war nur gerade eine aktuelle Meldung), nachdem es vor einiger Zeit ja sogar schon die Nachricht gab, es gäbe Forderungen nach einer Kopplung von Euthanasie und Organentnahme (auf Englisch schön deutlich als "organ harvesting" bezeichnet), nachdem sich speziell belgische Ärzte damit hervorgetan haben, von den "Vorteilen" eines solchen Vorgehens zu schwärmen. Die Organe sind einfach besser in Schuß als bei Leuten, die man von der Autobahn kratzen muß.  Und natürlich schadet es auch nicht, daß man Menschen so wunderbar dazu bringen kann, sich doch lieber vorzeitig zu verabschieden- sie machen dann keine Umstände mehr, und sind durch ihre Organe sogar noch zu was nütze. Besonders toll, wenn mittlerweile auch nichts mehr dabei gefunden wird, Leute mit psychischen Erkrankungen zu euthanasieren. Daß der Tod vielleicht nicht unbedingt die beste Lösung für eine schwere Depression ist, sondern der Wunsch nach dem Tod ein Symptom derselben ist, stört offenbar nicht.

Mittlerweile wünschen sich manche, daß auch Wachkomapatienten ausgeschlachtet werden dürfen. Wären immerhin, in GB, über 2000 Organe im Jahr. Wachkomapatienten sind übrigens etwas anderes als Menschen, bei denen der Hirntod eingetreten ist, auch wenn ich vom Hirntodkriterium zunehmend weniger halte...aber Wachkomapatienten als Ersatzteillager, das hat dann doch nochmal eine ganz andere, monströse Dimension.

Nachdem in einige Ländern auch schon Eltern per IVF Kinder haben erzeugen lassen, die perfekt als Rückenmarksspender für ein krankes Geschwisterkind geeignet sind, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis wir Menschen extra dafür züchten, uns möglichst schöne, gesunde Organe zu liefern. Damit wären wir dann endgültig nicht mehr nur bei Brave New World, sondern bei "Alles, was wir geben mussten".

(Ergänzung: den Fall der demenzkranken Dame in den Niederlanden hat b-logos hier aufgegriffen, und U. von sensuum defectui schreibt über Amnesty und "reproduktive Rechte". Ansonsten kann ich nur immer wieder Lifesitenews empfehlen.)

Montag, 10. Oktober 2011

Ägypten

Bitte betet für die Kopten in Ägypten.

Hier ein paar unsortierte Links. Teilweise sieht man Gewalt ( der Kath.tube Link, wo man sieht, wie eine große Anzahl von Polizisten auf einen auf dem Boden liegenden Kopten einprügeln) und viel Blut (bei Kopten ohne Grenzen). Aber es ist vielleicht an der Zeit, sich der Wahrheit zu stellen, statt weiter den Lügen der ägyptischen Medien zu glauben, die von unseren Medien teilweise einfach nachgeplappert werden, denen die Verfolgung von Christen in anderen Ländern oft höchstens eine Randnotiz wert ist.

Die Kopten haben zu drei Tagen Gebet und Fasten aufgerufen. Dazu sind wir auch eingeladen, jeder, wie er kann und mag, einen Tag, zwei, drei Tage, oder einfach für unsere verfolgten Geschwister in Christo beten. Danke.

Kath.net 1, Kath.net 2, Kath.net 3, Kath.tube. Kopten ohne Grenzen

Montag, 3. Oktober 2011

Nach dem Papstbesuch I

Jetzt, wo der hl. Vater wieder weg ist, wird Bilanz gezogen, und zwar schon seit einer ganzen Weile, er ist ja nicht erst gestern zurück nach Rom geflogen. Sowohl die Rede im Bundestag als auch die Freiburger Rede werden noch lange Anlass zum Nachdenken und Diskutieren geben. Was der hl. Vater sagt, ist geistlich sehr reichhaltig, so daß wir noch lange davon zehren können.

Ebenfalls Bilanz gezogen wird zu einigen organisatorischen Dingen. Das Vorprogramm zur Vigil in Freiburg kann man wohl nur als skandalös bezeichnen. Ich weiß gar nicht, ob ich mich primär darüber aufrege, oder ob es nicht einfach hauptsächlich traurig ist. Manchmal fühlt sich das sehr ähnlich an.

Da wurde also mithilfe roter und grüner Luftwürste abgestimmt, ob (gelebte) Homosexualität Sünde sei, ob Frauen Priester werden können sollen und dergleichen mehr. Gabriele Kuby, zu der ich ansonsten eher zwiespältig stehe (ihre Aufklärung in Sachen Gender Mainstreaming halte ich für wichtig, wenn auch manchmal ein bißchen alarmistisch; ihre Kritik an Harry Potter finde ich völlig überzogen) hat ihre Beobachtungen bei kath.net geschildert. 

Das ist natürlich zum einen eine Sauerei, weil da über Dinge abgestimmt werden sollte, an denen das Lehramt gar nichts ändern kann, weil die Kirche, wie der selige Johannes Paul II sagte, gar nicht die Vollmacht hat, Frauen zu Priesterinnen zu weihen, beziehungsweise über Dinge abgestimmt werden sollte, die schlicht nicht per Mehrheitsentscheid geändert werden können. Moral ist keine Frage von Mehrheiten, sondern von gut und böse, richtig und falsch, wahr und unwahr. Es ist schnurz, ob da alle die rote Wurst heben, wenn gefragt wird ob (gelebte) Homosexualität Sünde ist. Gelebte Homosexualität ist auch dann Sünde, wenn sich 95% der Anwesenden dagegen entscheiden und die anderen 5% die Frage nicht verstanden oder die Abstimmwürste verloren haben. Der Maßstab ist Gott, nicht der Mensch im Jahr 2011.

Es gibt aber noch zwei weitere Punkte, weshalb dieses Vorprogramm nicht in Ordnung war. Zum einen wurden auch Fragen gestellt, in denen es um das persönliche Glaubensleben geht. Ob man betet, ob man zur Beichte geht. Vielleicht bin ich da komisch, aber ich finde diese Fragen zu intim, als daß man sie in einem solchen Rahmen stellt, ohne daß dazu ein Gespräch stattfinden kann, ohne Erklärungsmöglichkeit (es gibt sehr viele Gründe, warum jemand zum Beispiel nicht betet oder nicht beichtet oder eben diese Dinge doch tut)- und, und da wären wir auch schon beim zweiten Punkt- in einer solchen Situation, in einer Menschenmasse, die sich überwiegend aus Jugendlichen zusammensetzt, gibt es einen gewissen Druck, konforme Antworten zu geben oder überhaupt zu antworten.

Es ist schon als Erwachsener nicht leicht, sich dem Druck einer Gruppe zu entziehen, als Jugendlicher ist das noch viel schwieriger. Dieser Druck kann dazu führen, daß man Fragen (wenn auch nur per grüner oder roter Wurst) beantwortet, die einem in einer normalen Situation zu intim oder übergriffig oder zu simpel gestellt erscheinen würden. Er kann auch dazu führen, daß man sich nicht traut, seine wahre Meinung zu vertreten. Man ist nicht gerne der Buhmann, der für die katholische Lehre und Moral einsteht, wenn die meisten um einen herum die jeweils andere Wurstfarbe hochhalten. Und: Leute, die sich ihrer Meinung noch nicht sicher sind, werden durch solche Aktionen beeinflusst. Sie laufen dann unter Umständen der Masse nach, ohne wirklich reflektiert zu haben, warum sie etwas richtig oder falsch finden.

Aber womöglich war genau das gewollt.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Ein Neuzugang: Ecce ancilla Domini

Schon andernorts entdeckt, aber dennoch auch hier ein herzliches Willkommen für Ecce ancilla Domini, dem Blog einer Mutter von drei Söhnen, verheiratet, Kater"besitzerin" und Konvertitin. Und Akademikerin, die, wie sie sagt, im Wartezustand ist und diese Pause genießt. Das klingt alles schonmal hochsympathisch, nicht zuletzt, weil ich als Konvertitin und Katerbesitzerin und, nun ja, angehende Akademikerin, die, wenn es die finanzielle Situation erlaubt, auch gerne die traditionelle Rollenverteilung mit ihrem Herzblatt leben möchte wenn wir verheiratet sind, da doch gewisse Parallelen zu entdecken glaube. Außerdem zitiert sie die kleine Therese und hat hier einen netten Artikel geschrieben, mit dem ich meine werte Leserschaft gerne auf ihren Blog schicken möchte.

Also nochmal: herzlich Willkommen in der Blogozese!

Facebook

Wenn man es sich mal genau anschaut, sind Seiten wie Facebook, also "soziale Netzwerke" im "Web 2.0"  gar nicht so verschieden von Blogs. Man hat nur kaum Gestaltungsmöglichkeiten, man postet eher kleine Snippets oder Links, und ist mit allen möglichen Leuten vernetzt, mit denen man im nichtvirtuellen Leben zuletzt vor 5 Jahren was zu tun hatte- und das ist auch gut so.
Hier in der Blogozese ist es eher umgekehrt- man hat meist mit Leuten zu tun, bei denen man sich freuen würde, sie mal persönlich zu treffen- oder mal wieder, weil das letzte Treffen unter Bloggern schon wieder viel zu lang her ist, zu kurz war (weil zum Beispiel ein Teil der Versuchung nach Crêpes nicht widerstehen konnte und verloren ging) oder eben nicht immer alle dabei sein können.

Das Problem ist nun, daß manche, also zumindest ich (und noch so ein, zwei Pappenheimer) dazu neigen, Sachen, die sie gefunden haben und die sie beschäftigen, einfach kurz bei Facebook zu posten und kurz zu kommentieren- und auf dem Blog herrscht gähnende Leere. Das Publikum auf Facebook ist nur vermeintlich größer- in den meisten Fällen werden die 250 Karteileichen, mit denen man weder noch Kontakt noch etwas gemeinsam hat nicht lesen, was man da gepostet hat. Ich lese ja auch nicht alles. Genauer: ich lese nur das, was mich interessiert, sprich, ich filtere nach Themen und nach Leuten. Manche Nachrichten habe ich ganz geblockt, weil mich nicht interessiert, wer in welchem Spiel welches Level erreicht hat, ich keine "Baugeräte" oder "Blumen" oder "Küsse" oder "Todeslaser" spendieren möchte, oder weil jemand IMMER etwas postet, was so weit von meiner Lebenswelt entfernt ist, daß es nun wirklich dreimal nicht interessant ist. Posts zum Thema "Party machen" gehören da meist dazu. Mit ein paar der besten Leute der Welt läuft der Kontakt aber nunmal über Facebook, weil es einfach am praktischsten ist.

 Was also tun? Ich für meinen Teil werde mich bemühen, einfach öfter mal von Facebook aus hierher zu hüpfen um einen interessanten Link mit Kommentar auch hier zu posten, und der Kommentar wird dann hoffenlich auch etwas länger ausfallen als bei Facebook. Aber oft sind es ja die kurzen, knackigen Verweise auf etwas, die interessant sind, weil man selbst diese Information, jenes Video, irgendeinen Essay übersehen hätte. In diesem Sinne hoffe ich, hier in Zukunft mehr zu posten, statt es mit Facebook als abgehakt anzusehen.

Mittwoch, 21. September 2011

Stehen Titanic und chrismon vor der Fusion?

Eine Fusion zwischen dem berühmt- berüchtigten Satiremagazin "Titanic" und der evangelischen Zeitschrift "chrismon" scheint zumindest denkbar, wenn man sich den Humor anlässlich des Papstbesuches anschaut. Bei der Titanic sieht das so aus, daß man wieder ein Hintertürchen (no pun intended) offenlässt, indem man sagen kann, daß die Empörten einfach nur eine dreckige Phantasie hätten. 

Gut, von der Titanic ist auch nichts anderes zu erwarten, aber mit Ökumene braucht mir bis auf weiteres wirklich niemand mehr kommen, solange damit die Ökumene mit dem deutschen Mainstreamprotestantismus gemeint ist. Die Seite evangelisch.de, betrieben vom Verlag des evangelischen Magazins chrismon, dem Hansischen Druck- und Verlagshaus, hat nämlich auch eine ganz tolle Satire gebastelt. Wirklich lustig ist die aber nicht. Sie ist eigentlich eher total unlustig, anmaßend und unverschämt.  [Edit: offenbar haben das auch die Betreiber von evangelisch.de gemerkt, die Satire ist zumindest über diesen Link nicht mehr erreichbar.]

Aber der Mainstreamprotestantismus lädt ja auch suspendierte Priester ein, bei ihnen ein "katholisches Abendmahl" (oder so ähnlich) zu feiern.

Als Ex-Protestantin tuts mir besonders um die integren, frommen Protestanten leid, die damit leben müssen, daß es in der EKD gerade en vogue ist, das Glaubensbekenntnis zu relativieren; und um diejenigen, die sich ökumenisch engagieren und wissen, daß es dabei nicht darum gehen kann, die katholische Kirche zu protestantisieren. Aber über die Stufe sind Teile des Protestantismus in Deutschland offenbar sowieso hinweg, wir sind jetzt offenbar dabei, das Niveau kräftig abzusenken und einfach nur noch dümmliche Polemik zu liefern. Die Reaktionen, würde ein katholisches Magazin etwas derartiges zum Beispiel mit Margot Käßmann schreiben kann ich mir lebhaft vorstellen. Aber auf die Katholiken immer nur feste druff.

Samstag, 27. August 2011

Wie Trauben perlt der Regen...

Daß es hier oft und ausgiebig regnet ist nichts neues. Jetzt haben wir aber wieder so eine richtig intensive Regenphase. Es ist ganz schön, zu Hause zu sitzen, den gegen den Regen protestierenden Vögeln zuzuhören und in Ruhe zu frühstücken. Das läuft auf einen gemütlichen Tag mit dem Katerchen hinaus. Aber eigentlich wollte ich heute zur Messe. Also, zur Samstagsmesse, nicht Vorabendmesse. Und eigentlich wollte ich Sachen in der Bib erledigen- das konnte ich gestern wegen Baumaßnahmen nicht. Klar, ich kann jetzt auch bei Regen los. Könnte. Wenn nicht gerade meine Gesundheit beschließen würde, noch mehr Baustellen aufzumachen. Regen hängt bei mir immer mit ziemlich brutalen Kopfschmerzen in den Nebenhöhlen zusammen. Also wird der Tag sowieso nicht nur gemütlich, sondern auch ein bißchen dizzy, weil ich womöglich schon wieder das Ibuprofen überdosieren muss (don't try this at home!). Diverse andere große und kleine Wehwehchen verschweige ich mal und überlasse sie dem Gebet (hint!) - und Montag wird dann Arzttag.

So, wenn man es positiv sieht, kann ich also heute nen netten, ruhigen Tag zu Hause verbringen. Ich muß noch Geschirrspülen, und wo die Luft eh schon so feucht ist auch waschen, eventuell noch ein bißchen was einkaufen. Ansonsten kann ich Musik hören, Twin Peaks gucken, mit dem Katerchen kuscheln, und diese wunderbaren, samtig-süßen roten Trauben essen, die gestern in der Biokiste waren.

Was ich auf jeden Fall auch machen will und womit wir dann bei den Perlen wären: Rosenkranz beten. Mir fiel der Zugang dazu immer schwer, wenn ich ihn alleine beten wollte/sollte. Gestern fühlte ich mich gedrängt, den Rosenkranz zu beten. Hab meinen schönen mit dem idealen Perlenabstand nicht sofort gefunden, also hab ich den billigen, und objektiv auch nicht schönen Plastikrosenkranz genommen, den die Missionarinnen der Nächstenliebe auf dem WJT Köln verschenkt haben. Eine wahnsinnig süße, sehr kleine indische Schwester ist durch die ganze Kirche gewuselt um noch welche zu finden, weil einige Jugendliche aus unserer Gruppe nach Rosenkränzen gefragt haben. Naja, ich hab gefragt, die jüngeren haben ihrem Englisch nicht getraut. Dann hat sie uns freudestrahlend die Rosenkränze hingehalten. Wir hatten sie schon fast in der Hand, als Wolken auf ihrem Gesicht aufzogen, sie uns die Rosenkränze wegnahm, und nochmal verschwand. Ein paar Minuten später kam sie noch strahlender als vorher zurück, gab uns die Rosenkränze und sagte, die hätten noch schnell gesegnet werden müssen. Sie verabschiedete sich, wir verließen die Kirche. Sie hatte quasi aus dem Nichts kommend unseren verdatterten Kaplan überfallen, damit er die Rosenkränze segnet. Also, diesen Rosenkranz hatte ich dann, und es lief gut. Was vielleicht auch daran lag, daß ich den Rosenkranz nicht nur innerlich, sondern murmelnd gebetet habe, mit einem andächtig lauschenden Kater neben  mir. (Ok, erst wollte er mit dem Rosenkranz spielen, beim Glaubensbekenntnis hat er mich so auch zum Lachen gebracht, weil es einfach so goldig aussah.) Es lief so gut, daß ich am Ende erstaunt feststellte, schon fertig zu sein. Und ich habe wirklich kapiert, wieso der Rosenkranz ein betrachtendes Gebet ist. Verstandesmäßig war es mir klar, aber gestern habe ich es erlebt. Dafür bin ich sehr dankbar.


Dienstag, 23. August 2011

Snippet: Getränke in offizieller Mission

Mein Liebster war in den USA, in einem von nur zwei Bundesstaaten mit klarer konfessioneller Mehrheit (wenn man die verschiedenen protestantischen Denominationen nicht in einen Topf schmeißt), und hat mir was mitgebracht. Unter anderem etwas, was ich schon wahnsinnig lange haben wollte- jetzt hab ich es, und es ist unglaublich GUT. Es handelt sich um das offizielle Getränk des Staates Rhode Island. Ja, sowas gibts. Hier die komplette Liste. 

Prost!

( Um ganz genau zu sein: er hat mir natürlich keine fertige Coffee Milk mitgebracht, sondern eine Flasche Autocrat Coffee Syrup. Wenn der leer ist muß ich irgendeine Möglichkeit finden, um an Nachschub zu kommen...)

Montag, 15. August 2011

Hochfest- Putti und Punk!

Hier war es jetzt eine Weile etwas still, aber natürlich möchte ich heute allen ein gesegnetes Hochfest Mariä Himmelfahrt (oder, "korrekter", Mariä Aufnahme in den Himmel) wünschen. Mit Musik. Und weil das ja ein freudiger Anlass ist, gibts mal was modern- tanzbar-punkiges auf die Ohren. The Thirsting- Hail Holy Queen, live. Hinterher gibts noch ein schönes Bild aus einer ungewöhnlichen Perspektive mit schwer schuftenden Putti, von Philippe de Champaigne aus dem 17. Jahrhundert. Wobei die Muttergottes gar nicht so schwer ausschaut, ich nehme an, es liegt an der Wolke. Und die Putti nehmen es sportlich.




Freitag, 12. August 2011

Das Mannheimer Ereignis

...so ist ein kritischer, sehr lesenswerter Kommentar von Dr. Andreas Püttmann zum Auftakt des Dialogprozesses überschrieben. Den Kommentar gibt es hier als pdf.
Schön, daß er sowohl deutliche Worte der Kritik findet als auch positives zu benennen weiß. Lesebefehl.

Dienstag, 19. Juli 2011

Ostafrika

Manchmal hat es doch Nachteile, wenn man ohne TV lebt. Wobei- vielleicht war die drohende Hungerkatastrophe in Ostafrika dort auch noch kein Thema und ich hätte auch mit Fernsehen erst jetzt davon erfahren. Von der Hungersnot betroffen sind Somalia, Äthiopien und Kenia, ungefähr 10 Millionen Menschen. Man kann bei verschiedenen Organisationen spenden, ich verlinke hier mal zur Caritas und packe ein Banner mit Verlinkung an die Seite.

Auch kleine Beträge helfen, in der Masse sind mehrere Kleinspenden dann ja doch etliche Mahlzeiten. Danke und vergelt's Gott!

Freitag, 15. Juli 2011

Ein Gebet...

das mir sehr viel bedeutet, von der hl. Teresia Benedicta a Cruce (Edith Stein). Ich wage nicht, mir diesen Text als mein Gebet anzueignen. Ich muß nicht vor einem mörderischen Regime fliehen, ich bin nicht vom Tod bedroht. Aber der Trauer Kleid, das kenne ich. Gebet für mich wäre toll.

Segne der Leidbedrückten tiefgebeugten Sinn,
der tiefen Seelen schwere Einsamkeit,
das unruhevolle Sein der Menschen
und das Leid, das eine Seele keiner Schwesternseele je vertraut.

Und jenen Zug der nächt`gen Schwärmer segne,
die unbekannter Wege Spuk nicht scheuen.
Die Not der Menschen segne, die zur Stunde sterben,
gib ihnen, guter Gott, ein friedlich, selig End.

Segne die Herzen all, die trüben, Herr, vor allen
den Kranken Lind`rung gib; Gequälten Frieden,
die ihre Lieb`zu Grabe trugen, lehr` vergessen.
Laß auf der ganzen Erd kein Herz in Sündenpein.

Segne die Frohen, Herr. In Deiner Hut bewahr` sie.
Von mir nahmst du noch nie der Trauer Kleid.
Es lastet manchmal schwer auf meinen müden Schultern.
Doch gibst Du Kraft, so trag ich`s büßend bis ans Grab.

Dann segne meinen Schlaf, den Schlaf von allen Toten.
Gedenke, was Dein Sohn in Todesangst für mich litt.
Dein groß Barmherzigsein für alle Menschennöte
Gibst allen Toten Ruh` in Deinem ew`gen Frieden.

Edith Stein 1939


Mittwoch, 13. Juli 2011

Neu: Snippets. Konkret: der schiefe Dialog

Sozusagen eine neue Kategorie. Die wird jetzt immer dann zur Anwendung kommen, wenn ich im wesentlichen nur einen Link poste, ohne dazu (viel) zu kommentieren. Gerne in Kombination mit anderen Labels. Musikvideos, Webcomics oder Kochrezepte laufen aber extra.

So. Heute, zur Einführung in die Schnipselwelt: Der schiefe Dialog

Montag, 11. Juli 2011

Besuch des hl. Vaters in Freiburg: Helfer mit Herz gesucht!


www.papsthelfer.de

Wie meine geschätzten Leser sicher wissen, besucht der hl. Vater im September Deutschland. Genauer: Berlin, Erfurt und Freiburg. Für einen solchen Besuch benötigt man natürlich aufgrund der zu erwartenden Menge an Gläubigen und Neugierigen natürlich auch Leute, die bereit sind, bei der Gästebetreuung sowohl der jungen wie auch der älteren Gäste zu helfen. Leute, die Fahr- und Essensdienste übernehmen würden. Freundliche Menschen, die am Infoservice den Besucherinnen und Besuchern Auskunft geben. Und hilfsbereite Personen, die den Ordnungskräften Unterstützung zukommen lassen mögen, damit auch alles sicher und geordnet verläuft. Wer bei der einen oder anderen oder sogar aller dieser möglichen Aufgaben helfen kann und die Erzdiözese Freiburg unterstützen möchte, damit der Besuch des hl. Vaters ein voller Erfolg wird, möge sich doch bitte auf der extra eingerichteten Seite informieren und sich dann als Helferin oder Helfer melden. Da gehts lang: Papsthelfer.de Informationen gibts auch für die facebooker unter uns hier: Facebook.
Ich denke, das wäre nicht nur eine große Hilfe für die Erzdiözese Freiburg und eine tatkräftige Unterstützung für den hl. Vater, es wird mit Sicherheit auch viel Spaß machen und ein ganz besonderes Erlebnis sein. Und gelebte Nächstenliebe ist es auch noch. Na also, was will man mehr?

Es wäre toll, wenn der eine oder die andere sich zum Helfen entschließen könnte. Dafür schon jetzt herzlichen Dank und vergelt's Gott!

Und wer gerne helfen würde, aber in der genannten Form aus irgendwelchen Gründen nicht kann, der möge doch für die Helfer und allgemein in Sachen Papstbesuch beten. Gebet ist auch Unterstützung. Ganz wichtige Unterstützung sogar. Ach ja, und die Helferinnen und Helfer freuen sich sicher sehr darüber, daß sie vom Gebet vieler Menschen getragen werden. Auch für Gebete in dieser Sache herzlichen Dank und vergelt's Gott!

Mit Verspätung: Juhuu, ich habe gewonnen!



So ist das, wenn man seinen Blog mal ne Weile allein lässt. Man bekommt Awards und merkt es erst nen Monat später. Vielen Dank an Braut des Lammes! Es ist eine große Ehre, ausgerechnet von Dir diese Awards zu bekommen. Dein Blog verhält sich zu meinem Blog ungefähr wie Bundesliga zu Grundschulhofgebolze...und sowohl die Silberrobusta in der Kategorie Augenhonig wie auch die in der Kategorie Spiritualität sind redlich verdient. Also, ab, Braut des Lammes lesen! 

So, die sollen ja nun noch weitergereicht werden.

Phil hat schon, wird aber trotzdem nochmal erwähnt mit seinem Blog St. Dymphnas Gedankenwelt. 

Den Award bekommt noch die allerbeste Yon von der Inkarnierten Inkoordination. 

Und ein Blog, der sich von den beiden erstgenannten ziemlich unterscheidet: medio in mundo von Cornelia über ihren Weg mit dem Säkularinstitut St. Bonifatius.

Und weil das ja noch gar nicht so richtig drei sind, weil, der Phil hat ja schon die Awards, noch einen Blog, den ich sehr schätze- nicht nur, aber auch wegen der großartigen Karikaturen und Cartoons: Echo Romeo. 

Ansonsten soll man noch zur Info diesen Text posten:

Erstelle einen Post, in dem du das Award-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= dieser Text). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, daß du den Award annimmst und ihr den Link deines Award-Posts hinterlassen. Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, daß sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, daß wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen. Deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zu posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon eine Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Problem: die von mir mit Awards versehenen sind natürlich bekannt. 3000 Leser wünsche ich Euch (mindestens), aber ich kenne natürlich Eure Zugriffszahlen nicht. Aber ich denke, das geht schon in Ordnung. Eure Blogs sind nicht unbekannt, aber so klasse, das man dafür ruhig noch Werbung machen kann. Und: es gibt ja noch viel, viel mehr, aber ich zwinge mich jetzt mal zur Beschränkung auf die oben genannten, auch wenns schwerfällt.

Also, nochmal: vielen Dank!

Mittwoch, 8. Juni 2011

Von Podiumsdiskussionen, Hipster-PDAs und Panik

Das Wetter hier pendelt im Moment zwischen sommerlich-sonnig und regnerisch. Im Moment sind wir wieder in einer Regenphase, nachdem es furchtbar schwül war. Und ich hab natürlich direkt wieder ne Erkältung, die sehr anhänglich ist und mir heftige Kopfschmerzen bereitet.

Heftige Kopfschmerzen bekam ich aber auch bei der Podiumsdiskussion zum Memorandum, bei der Yon und ich waren. Ich kam ein paar Minuten verspätet, habe aber nur die ersten Sätze der Begrüßung verpasst.  Der Saal war überfüllt, einerseits viele Studenten, andererseits auch einiges an überwiegend älteren Leuten. Marke "Seniorstudent" oder "engagierter Laie". Das Podium war, wie ich finde, sehr unausgewogen besetzt. Der einzige, der nicht für die Inhalte des Memorandums war, war Weihbischof Zekorn; Prof. Sattler machte deutlich, daß sie hinter den Inhalten steht, aber massive Probleme mit Form und Zeitpunkt der Veröffentlichung hat. Und was sie dazu sagte, hatte es tatsächlich in sich. Ihr wurde das Memorandum vorgelegt, und sie hatte dann nur ein Wochenende Zeit, um sich zu entscheiden, ob sie es unterschreibt oder nicht, ohne daß noch eine Möglichkeit bestanden hätte, am Textlaut etwas zu ändern. Was schon einigermaßen verwunderlich ist, wenn man bedenkt, daß ihr Büro nur ein paar Schritte vom Büro von Prof. Heimbach-Steins und diversen anderen Memorandisti entfernt ist.

Der Herr Weihbischof konnte kaum einen Satz sagen, ohne daß im Saal ein ständiges Gemurre, Gegrummel und Kopfgeschüttel losging. Er wurde unterbrochen, hat aber seine Sache trotz der offensichtlich feindseligen Stimmung gut gemacht. Mehr zu diesem Abend findet sich hier und dort bei Yon.

Ansonsten habe ich trotz Erkältungs- und Dialogbedingtem Kopfschmerz mir einen PDA zugelegt. Na, eigentlich ein PAA. Ist ja gar nicht digital, denn es handelt sich um ein Hipster-PDA. Sprich: ein paar Karteikarten, die von einer Klammer zusammengehalten werden. Mein erster Schritt in Richtung "Getting Things Done".

Und: habe ich mich darüber geärgert, wegen EHEC tatsächlich eine höchstwahrscheinlich total harmlose Gurke entsorgt zu haben. Ich hätte wenigstens Gurkencurry draus machen können. Immerhin esse ich trotz allem meinen Salat und Tomaten. So sicher wie jetzt gerade waren die noch nie- der mich beliefernde Biohof liefert Proben ab, die Sachen sind ok. Eigentlich ist mir Bio ziemlich schnuppe, aber die Sachen nach Hause geliefert zu bekommen ist toll, und sie halten viel, viel länger, weil sie sehr frisch sind. Was ich auch lustig finde: die Empörung darüber, daß deutsche Behörden zu Unrecht spanische Gurken verdächtigt hätten. Ja auf den Gurken war nicht der EHEC-Stamm, der die Leute hier gerade erkranken lässt. Aber mir sollen doch mal bitte die Spanier und diverse Politiker anderer EU- Länder und Organisationen erklären, was Fäkalkeime auf Gurken zu suchen haben. Spanische Gurken mögen aktuell nicht für Krankenhausaufenthalte und Tote verantwortlich sein, aber pfui-bäh sind Fäkalkeime auch dann, wenn sie nicht lebensgefährlich sind.

Und heute Abend gibts Salat.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Fundstück: "Nakba"- eine Erfindung arabischer Propaganda

Zitat: " Erschreckend ist, wie weit diese Gehirnwäsche mittels des Propagandabegriffs “Nakba” in der westlichen Öffentlichkeit bereits verfangen hat. So las man heute morgen in einer Meldung im ZDF-Text wie beiläufig, der “Nakba-Tag” erinnere an die auf die Unabhängigkeitserklärung Israels folgende Vertreibung der Palästinenser." 

Wer eine erste Ahnung bekommen möchte, worum es bei der "Nakba"- Sache geht, möge dem Link folgen.

Mich erschreckt es immer wieder, wie nicht nur in den Medien Halbwissen oder gleich faustdicke Lügen und Verdrehungen auftauchen, sobald es um Israel und den Nahostkonflikt geht, sondern wie sehr das in unserer Gesellschaft schon Konsensfähig geworden ist. Die Propaganda, die mitnichten eine friedliche Zweistaatenlösung möchte, sondern als Endlösung Ziel letztlich die Beseitigung des Staates Israel als Staat mit einer jüdischen Identität sieht, hat schon gefruchtet.

Und ja, es geht um die Existenz. Ein kleines Indiz am Rande, neben den Äußerungen diverser einschlägiger Politiker und Organisationen: die neue Runde gewalttätiger Proteste fand statt rund um den Jahrestag der Gründung Israels beziehungsweise kurz danach. Es geht letztlich nicht um die Grenzen von 1967. Als Nakba, als Katastrophe wird die Existenz des Staates an sich gesehen, egal in welchen Grenzen.

Warum ich mich zu diesem Thema so engagiere?  Gegen Israel schreiben schon genug Leute im Internet, es muß auch ein paar geben, die für Israel schreiben. Und von den professionellen Medien würde ich mir zur Abwechslung mal eine sachlich korrekte, neutrale Berichterstattung zum Nahostkonflikt wünschen.

Sonntag, 15. Mai 2011

Marienmonat Mai

Es ist Mitte Mai, es ist Zeit, mal was über die Mutter Gottes zu posten. Und für die Ökumene kann man ja auch mal was tun. Viel Zeit hab ich aber nicht, weil ich gleich in die Messe gehe und vorher sollte ich wohl noch duschen.  Was macht der Blogger mit Zeitnot? Genau, ein schönes Video von youtube posten. "Das Leben der Theotokos gemäß der orthodoxen Tradition"- mit Ikonen, und als Gesang gibts -auf englisch!- laut Beschreibung nen Teil aus der Paraclesis. Also, Teil steht da nicht, aber die Paraclesis komplett enthielte mehrere Psalmen, Litaneien, Gebete, Kanon, Refrain, und das schafft man beim Besten willen nicht in 11 Minuten. Viel Spaß!


Montag, 9. Mai 2011

Yom haZikaron die 2te

Bei einer guten Freundin auf facebook gefunden: ein Link zu "Letters from Rungholt". Schöner Text über den heutigen Gedenktag, und wie er in Lilas ehemaligem Kibbuz begangen wird. 

Yom haZikaron


Heute gedenkt Israel den Soldaten, die für Israel gefallen sind, den Militärangestellten, die ihr Leben verloren haben, und den israelischen Zivilisten, die Opfer von Terroranschlägen geworden sind. Dieses Jahr, 2011, wird 22.867 gefallenen Soldaten und 3971 Terroropfern gedacht.    Noch frisch in Erinnerung dürfte der Mord an Familie Fogel aus Itamar sein. 
Unzählige andere wurden Opfer von Anschlägen, als sie Essen gehen, Bus fahren oder in die Disco gehen wollten.

Der Gedenktag begann in Israel gestern um acht Uhr abends mit einer einminütigen Sirene, während deren Klang man aufhört, zu tun, was man halt gerade tut, Autos halten an und die Fahrer steigen aus. Man gedenkt der Toten und zeigt so seinen Respekt, wer religiös ist betet in dieser Zeit. Die Eröffnungszeremonie findet an der Westmauer (Klagemauer) statt, die Fahne wird auf Halbmast gesetzt.

Am nächsten Tag, also heute Vormittag um elf ertönt wieder überall im Land eine Sirene, diesmal für zwei Minuten. Es finden danach offizielle Gedenkfeiern und privates Gedenken auf allen Friedhöfen statt, auf denen Soldaten beerdigt sind, und der vielen Terroropfer wird ebenfalls gedacht. Zwischen sieben und acht Uhr abends endet die offizielle Zeremonie. Auf dem Mount Herzl wird die Fahne wieder auf Vollmast gesetzt.

Morgen wird dann mit Yom HaAtzma'ut die Staatsgründung gefeiert. Am Tag vorher der gefallenen Soldaten zu gedenken soll an das Opfer der Soldaten erinnern, das diese für Israel gebracht haben, und an den Preis, denn man für die Freiheit und Unabhängigkeit zahlen musste- und immer noch täglich muss.

 Hier zwei Videos: einmal ein Lied, zum Gedenken an die gefallenen Soldaten und die Opfer des Terrorismus, und ein Video, auf der man die Sirene hört und sieht, wie kurz alle (naja, fast alle) Aktivität stoppt. Außerdem werden ein paar der geehrten Soldaten vorgestellt- ein Bild, die Lebensdaten, wie sie gestorben sind.



Mittwoch, 4. Mai 2011

Achtung, Test 1 2 3....

Ubuntu hat eine neue Version draußen, Natty Narwhal. Hab ich ausprobiert, dannach bin ich wieder zu Maverick Meerkat zurück- ja, dafür musste ich die Festplatte formatieren und alles neu installieren, was bei Ubuntu glücklicherweise sehr flott und unproblematisch geht. Entweder ist Natty noch etwas unausgereift (ein Nachteil, wenn man in festgelegten Abständen ein Release herausbringt), oder mein Läppi ist langsam wirklich zu alt, oder, vermutlich, eine ungute Kombination aus beidem. Naja, mit Maverick Meerkat (die Release-Namen sind aber auch zu süß!) läuft wieder alles perfekt, und ich habe im Software-Center entdeckt, daß es ein kleines Programm gibt, um zu bloggen. Es ist simpel zu bedienen, einfach-schlicht designt, und ich probiere es jetzt einfach mal aus. Wenn ihr das hier lesen könnt, dann hat es funktioniert; wenn ihr das hier lesen könnt, und es sieht aus wie es soll, dann bin ich begeistert und mag Ubuntu noch ein bißchen mehr. Ein bißchen skeptisch bin ich, was das Bild angeht, aber ich wollte Euch einfach mal so ein "eigensinniges/eigenbrötlerisches Erdmännchen" zeigen. Einen Narrwal gibts, sobald ich doch irgendwann auf Natty upgrade und es halbwegs läuft bei mir.  
          
Meerkat: By Cliff from Arlington, VA (Outside Washington DC), USA (Meerkat (Suricata suricatta)) [CC-BY-2.0 (www.creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons
A maverick meerkat.

(Picture: by cliff1066 at http://flickr.com/photos/28567825@N03/2891795343, licensed under the terms of the cc-by-2.0 according to Wikimedia Commons.)





 

Sonntag, 24. April 2011

Christus resurrexit, alleluia! Christus vere resurrexit, alleluia!

Gesegnetes Osterfest wünsche ich Euch allen! Das Feiern der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus geht ja erst los, und ich hoffe, hier auch ein bißchen was dazu beizutragen, dieses Fest gebührend zu begehen. Wenn auch vielleicht nicht immer mit geistlicher Musik. 

Für mich ist dieses Osterfest etwas ganz besonderes, da es zugleich der 5. Jahrestag meiner Aufnahme in die katholische Kirche ist- und zu meiner großen Freude konnte ich sowohl den Karfreitag als auch die Osternacht in der Gemeinde begehen, in welcher der Priester, der mich damals begleitet und mir die Firmung gespendet hat, jetzt Pfarrer ist. Und: ich finde es klasse, daß dieses Jahr der Ostertermin der Ost- und der Westkirche in eins fällt. Letztes Jahr habe ich nicht dran gedacht, daß der Kalender ja unterschiedlich ist, und meinen griechisch-katholischen Freunden aus Rumänien ein frohes, gesegnetes Osterfest gewünscht, als die in der Fastenzeit waren. Sie waren natürlich nicht böse, eher amüsiert, aber ein bißchen unangenehm war es mir doch, zumal einige von ihnen die Fastenzeit vermutlich deutlich ernster nehmen, als es bei mir in der Praxis der Fall ist. Gute Vorsätze fassen ist leicht, diese dann umzusetzen deutlich schwerer.

Demnächst gibt es hier noch einen kleinen (oder großen, mal sehen) Bericht über eine Pilgerreise ins Heilige Land, bei der ich dabei sein durfte. Und der Blog wird wohl bei Gelegenheit um eher politische Beiträge ergänzt werden, wenn im Nahen Osten mal wieder etwas mehr Unruhe ist als übliche. Auch wenn ich damit beim einen oder anderen Leser anecken werde, hoffe ich auch dann auf einen halbwegs zivilen Umgangston. 

Jetzt aber ab, die Auferstehung feiern! Ich werde das mit einem Stück Osterlamm (Kuchen, nicht Fleisch) und einem Osterspaziergang mit dem Liebsten und meinen Eltern tun. Das Wetter könnte dafür nicht schöner sein.

Freitag, 11. März 2011

Endspurt Petition Pro Ecclesia

Wer es noch nicht getan hat: noch kann die Petition Pro Ecclesia, die Antwort romtreuer Katholiken aufs Memorandum der Theologieprofessoren unterschrieben werden. Dazu einfach links aufs Banner klicken, auf der Seite der Petition kann nochmal der Text gelesen werden und es ist ganz einfach, auf der Seite zu unterschreiben. Wer seinen Namen nicht online sehen möchte hat die Möglichkeit, dies anzugeben. BITTE nicht vergessen, daß noch eine Bestätigungsmail kommt, die einen Link enthält, auf den man klicken muß.

Einen ausführlichen Artikel zur Petition (und zum Memorandum, und der Reaktion bzw Nichtreaktion im dt. Blätterwald) gibt es als PDF beim Vatican-Magazin, wunderbar geschrieben von Hedwig von Beverfoerde.

Für alle, die noch zögern: hier der Text der Petition. Wenn er gefällt, bitte noch unterzeichnen. Aktionen wie diese halte ich für extrem wichtig, jede Stimme ist wichtig!


Petition Pro Ecclesia 
 

Für die Kirche und den Glauben in unserem Land haben wir, die Unter­zeichner, diese Petition verfasst. Wir legen sie vor, um zu bekräftigen, dass der Glaube an den Dreifaltigen Gott, wie ihn uns die Apostel und ihre Nachfolger überliefert haben, lebendig ist.
Nachdem sich einige Spitzenpolitiker der CDU vor wenigen Wochen mit einem Offenen Brief an die Bischöfe gewandt haben, haben nun über 200 Theologieprofessoren ein Memorandum mit ähnlichen und noch weiter ge­henden Forderungen unterzeichnet.
Wir wollen darauf ebenfalls öffentlich antworten und mit dieser Petition an unsere Bischöfe dem verzerrten Bild von der Kirche in der Öffentlichkeit entgegentreten.
Diese Forderungen an die Bi­schöfe fügen der Kirche großen Schaden zu. Gläubige werden verunsichert, getäuscht und in die Irre geführt. Diesem unredlichen Verhalten von Theo­logen und Politikern treten wir entgegen, indem wir uns deutlich und ver­nehmbar an die Seite unserer Bischöfe stellen und unsere Einheit mit dem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI., bekunden.
Darum richten wir an Sie, liebe Bischöfe, die folgenden Bitten:
Treten Sie bitte diesen Forderungen von Politikern, Theologieprofes­soren, Pressevertretern und anderen mit aller Entschiedenheit entgegen. Die Katholiken, die sich in ihrem Alltag fortwährend mit solchen An­würfen konfrontiert sehen, brauchen den sicht- und hörbaren Bei­stand ihrer Hirten.
Bitte geben Sie den Priestern und Priesteramtskandidaten ein deutliches Signal der Unterstützung, dass der Zölibat, die Lebensform, auf die sie sich vorbereiten oder die sie gewählt haben, kein altmodisches Auslaufmodell, sondern die dem Priester angemessene Lebensform ist. Gerade jetzt, in dieser schweren Zeit, brauchen die Priester den Rückhalt ihrer Bischöfe.
  1. Stellen Sie bitte als Hirten sicher, dass Forschung und Lehre an den Theologischen Fakultäten und Instituten bei allem Respekt vor der notwendigen Freiheit der Wissenschaft im Einklang mit der Lehre der Kirche erfolgt. Wir brauchen Dozenten und Professoren, die den Glauben intellek­tuell redlich untermauern und unserer säkularisierten Gesellschaft auch im wissenschaftlichen Diskurs an den Universitäten etwas zu sagen haben.
  1. Zeigen Sie sich bitte auch für die Studentinnen und Studenten in allen Bereichen der Theologie (Priesteramtskandidaten, Lehramtsanwär­ter, angehende Pastoral- und Gemeindereferenten) verantwortlich. Geben Sie ihnen durch Bestellung geeigneter Seelsorger ein deutli­ches Signal, dass ein Theologiestudium nur mit der Kirche – niemals aber gegen die Kirche – sinnvoll sein kann.
  1. Halten Sie bitte die Liturgie in Ihrem Bistum im Blick. Sorgen Sie dafür, dass liturgische Experimente beendet werden. Wir Gläubigen haben ein Recht auf eine Liturgie, wie sie in den Riten der Kirche festge­legt ist. Der Priester ist nicht Herr der Liturgie, sondern ihr Diener. Liturgie ist Ausdruck der Einheit der Kirche. Wer die Einheit des Betens der Kirche aufkündigt, bringt die Einheit der Kirche selbst in Ge­fahr.
  1. Geben Sie bitte ein deutliches Bekenntnis zu Ehe und Familie im Sinne der Kirche. Bei allem Respekt vor der Entscheidung des Einzelnen, andere Lebensformen zu wählen, soll aber in der Gesellschaft deut­lich werden, dass die christliche Ehe ein Sakrament ist. Gleichge­schlechtliche und nichteheliche Partnerschaften können der Ehe niemals gleichgestellt sein.
  1. Der angekündigte Dialog darf kein Dialog zwischen den obersten Etagen von Elfenbeintürmen sein. Es ist eine gute Sache, miteinan­der zu reden. Doch die Grundfesten der Kirche dürfen im Dialog nicht zur Disposition gestellt werden.

Wir legen Ihnen diese Bitten vor und sind der festen Überzeugung, bei Ih­nen, wie der Volksmund sagt, offene Türen einzurennen. Dennoch haben wir diese Bitten an Sie formuliert, um unsere Solidarität mit Ihnen, den Priestern in unseren Gemeinden und gläubigen Katholiken im Land deut­lich zu machen. Es ist nicht unsere Absicht, Unerfüllbares zu verlangen. Die Wirklichkeit, die das Leben der Kirche in unserem Land prägt, ist auch uns sehr wohl bewusst. Nehmen Sie diese Petition als Ausdruck unserer Sorge entgegen. Wir versichern Sie unseres Gebetes für Ihr schweres Hir­tenamt in dieser Zeit.

Samstag, 5. März 2011

Weirdo- Pong!

Ich nehme die Herausforderung an, die mir Phil von St. Dymphnas Gedankenwelt gestellt hat. (Und bedanke mich artig für die freundliche und ausführliche Begrüßung und Vorstellung!)

Phil hat den Saint-Song gepingt. Ich ponge dann mal zurück mit einem wirklich netten Lied, in dem sich jemand fragt, ob er womöglich dazu berufen ist, Priester zu werden. Das ganze ist von Popple, eine Band, die nicht nur eine Band ist, sondern in den USA auch im Bereich "youth ministry" aktiv ist. Die beiden teilen mit anderen also nicht nur Musik, sondern auch ihren Glauben. Ach ja, Name des Songs: Little white square.

Das Video wurde von Schülern gemacht, genauer von ca 13-14 jährigen der All Saints Catholic School in Spokane, WA.



Außerdem würde ich ja total gerne die Chapel Veil Serenade posten, es geht wohl um ein Mädchen, daß zum Date eine Mantilla trägt, aber ich hab keine Ahnung, wie man hier Videos einbetten kann, die nicht von youtube sind. Also gibts einfach den Link: Chapel Veil song von Popple auf ustream.

Pong!

Mittwoch, 23. Februar 2011

Der Song zum Blog...

ist: Christina the Astonishing von Nick Cave. Ich muß ja schließlich ausprobieren, ob das Einbetten von Videos richtig funktioniert...



Finde ich ganz, ganz großartig.

Dienstag, 22. Februar 2011

Kongress "Freude am Glauben"

Am Samstag hatte ich einen Brief vom Forum Deutscher Katholiken im Briefkasten mit dem Flyer für den Kongress "Freude am Glauben" 2011. Es gibt wie immer ein interesantes Programm, auch wenn ich gestehen muß, daß es für mich dieses Jahr weniger Highlights gibt als 2010- aber vielleicht war das auch dem Enthusiasus des ersten Kongressbesuches geschuldet.

Dieses Jahr freue ich mich besonders auf Alexandra M. Lindner, die vielen als engagierte Lebensschützerin bekannt sein dürfte. Sie schreibt unter anderem fürs Vatican-Magazin und für Komma, und sie ist Autorin von "Geschäft Abtreibung". Weiteres Highlight: Sabine Beschmann ist da, und es gibt eine Kundgebung von Deutschland pro Papa

Anmelden kann man sich ab sofort, online oder postalisch. Also, auf nach Karlsruhe! Wenns ähnlich wird wie letztes Jahr, dann wirds toll.

Montag, 21. Februar 2011

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Das hier ist gar kein echter Anfang, denn ich habe früher auch schonmal gebloggt. Aber andererseits: Blog neu, Anbieter neu- Blogger finde ich bisher deutlich nutzerfreundlicher als die Konkurrenz mit "W" vorne, und ich bin schon gespannt, wie sich das hier thematisch entwickeln wird.

Klar, als Teil der Blogoezese/ Blogozoese (wie denn nun?) werden hier natürlich viele kirchliche/semitheologische/"fromme" Themen eine Rolle spielen. Aber eben nicht nur, mir ist es wichtig, daß hier auch Platz ist für Politik, Kochrezepte, merkwürdige Musik und was mir sonst noch über den Weg läuft.

Was der Name soll? Wer ich bin? Mehr dazu auf der About-Seite.